Worüber ich schreibe und erzähle

Ich bin Oliver Groß. Hier schreibt nicht das Haus, hier schreibe ich.

Ich denke hier nach — über Sprache und Führung, über das Miteinander, übers Älterwerden, über das, was ein Leben trägt. Mal fachlich, mal persönlich. Ich erzähle dabei viel, weil eine Geschichte oft weiterträgt als ein Argument. Aber ich erzähle nicht, um zu unterhalten, sondern um sichtbar zu machen, was sonst unausgesprochen bliebe.

Worum es im Kern geht, steckt in einem kleinen Wort. In „gemeinsam" wohnen „gemein" und „einsam" — und in der Mitte, dort wo beide sich berühren, stehen drei Buchstaben: EIN. Ein wenig mehr Zuhören, Verständnis, Vertrauen. Daraus werden drei Sätze, die alles tragen, was ich tue: zueinander finden, miteinander reden, füreinander da sein.

rhetorikhaus ist meine Wirkstätte. Dieser Raum ist mein Denkraum. Was dort Form findet, hat hier seinen Ursprung.

Dein Leben sind Geschichten...            ... und die sind oft besser als du denkst. Erst wenn wir erkennen, dass Gefühle selten den Fakten entsprechen, beginnen wir in unseren Geschichten das Besondere zu sehen.

Ich lehre nicht - ich erzähle
Von einer Geschichte geht eine Wirkung aus, die Aufmerksamkeit bündelt sowie ein Kraft, die sich in alle Richtungen ausdehnt.

Dieser Blog ist mein Denkraum.
rhetorikhaus ist meine Wirkstätte. Was hier entsteht, findet dort Anwendung. Und was ich dort lehre, reflektiere ich hier in meinem Blog.


Damit kein Missverständnis entsteht: Ich bin kein Künstler und kein Erzähler im klassischen Sinn — kein Kostüm, kein Lehnstuhl, kein Unterhaltungsprogramm. Ich bin Denker, Mentor, Sparringspartner. Geschichten sind mein Werkzeug, nicht meine Nummer. Und wenn ich Humor habe, dann den, der aus Erfahrung kommt, nicht aus der Pointe.


Lesen, hören und erleben

ICH - DU - WIR

Wir wünschen uns mehr Rücksicht, mehr Empathie, mehr Bescheidenheit – solange jemand anderes damit anfängt. Vielleicht ist das eigentliche Problem unserer Zeit nicht der Mangel an Werten, sondern die Hoffnung, sie möge immer zuerst der Nachbar leben. Dabei gibt es unendlich viele Wünsche – aber erstaunlich wenige, die wir bereit sind, selbst zu erfüllen...

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Unsinn ²

Wir haben keine Probleme – nur Herausforderungen. Ein schöner Satz, bis man selbst nachts nicht schlafen kann. Denn was Menschen belastet, verschwindet nicht durch neue Begriffe. Manchmal ist der erste Schritt zur Lösung nicht Optimismus – sondern der Mut, ein Problem zunächst als Problem anzuerkennen.

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KI trifft das Menschsein

Die eigentliche Frage lautet nicht, ob KI schreiben kann. Sondern ob wir noch denken, prüfen und verantworten können, was geschrieben wurde. Substanz entsteht nicht durch Berechnung – sondern durch Haltung und genau darin liegt die neue Aufgabe des Menschen: nicht schneller zu formulieren, sondern klarer zu urteilen. Wer seine Gedanken nicht ordnen kann, wird auch mit den besten Werkzeugen keine Klarheit erzeugen

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Haltung

In einer Zeit, in der Beschäftigt sein oft als Erfolg gilt, wirkt etwas anderes fast schon ungewöhnlich: sich Zeit zu nehmen. Vielleicht lohnt sich heute ein Blick in das Gesicht eines Menschen, der Sie begleitet hat. Manche Geschichten stehen nicht in Büchern – sondern in Lach- und Sorgenfalten.

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Nachgedacht

In unserer modernen Welt gilt es oft als Zeichen von Erfolg, keine Zeit zu haben. Ein 12-Stunden-Tag wird fast zu einem Statussymbol, und man reiht sich nicht selten in diese Geschäftigkeits-Kategorie ein. Das Paradoxon: Insgeheim bewundern wir jene, die Zeit haben oder sich diese bewusst nehmen. Was steckt dahinter?

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Sagen was man denkt?

Sage, was du denkst – bedenke aber auch, was du sagst. Ich liebe es, Entscheidungen auf den nächsten Tag zu verschieben. Und vor einer Antwort kurz zu schweigen. Was das mit Altkanzler Helmut Schmidt zu tun hat?

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Hör-BAR

 

Empathisch gradheraus

„Zum Hören, zum Mitdenken — nicht zum Nebenbei."

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