Worüber ich schreibe und erzähle
Ich bin Oliver Groß. Hier schreibt nicht das Haus, hier schreibe ich.
Ich denke hier nach — über Sprache und Führung, über das Miteinander, übers Älterwerden, über das, was ein Leben trägt. Mal fachlich, mal persönlich. Ich erzähle dabei viel, weil eine Geschichte oft weiterträgt als ein Argument. Aber ich erzähle nicht, um zu unterhalten, sondern um sichtbar zu machen, was sonst unausgesprochen bliebe.
Worum es im Kern geht, steckt in einem kleinen Wort. In „gemeinsam" wohnen „gemein" und „einsam" — und in der Mitte, dort wo beide sich berühren, stehen drei Buchstaben: EIN. Ein wenig mehr Zuhören, Verständnis, Vertrauen. Daraus werden drei Sätze, die alles tragen, was ich tue: zueinander finden, miteinander reden, füreinander da sein.
rhetorikhaus ist meine Wirkstätte. Dieser Raum ist mein Denkraum. Was dort Form findet, hat hier seinen Ursprung.